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Mac Schnittstellen


USB-Schnittstellen



Vergrößern USB-Schnittstelle
USB-Schnittstellen

Hier findest du Tipps zu den verschiedenen Schnittstellen die an Macintosh Computern verwendet werden. Pinbelegung mit Signalbeschreibung, Fehlerquellen und deren Beseitigung.


USB-Stromversorgung

Zu den diversen Problemen die mit der Stromversorgung von externen Geräten im Zusammenspiel mit der USB Schnittstelle auftreten können findest du hier einige kurze Tipps die dir helfen sollen d ie gröbsten Fehler zu vermeiden.

Externe Festplatten, angeschlossen an USB 1.0 und USB 2.0 oder an die USB 3 Schnittstellen, die ohne eigene Stromversorgung betrieben werden, haben generell das Problem das die Stromversorgung über den USB-Bus des Mac oft nicht ausreicht um eine Festplatte sicher anlaufen zu lassen. Ein USB Port am Mac liefert erst einmal 100mA Standard. Nach Anforderung des Controllers des externen Geräts kann auf 500mA bei USB 2 und bis zu 900mA bei USB 3 erweitert werden.

Bei einer Betriebsspannung von +5 Volt und einer Leistung von 500 mA steht an einem USB-Port eine rechnerische Leistung von 2,5 Watt zu Verfügung. Das reicht für grössere 2,5" IDE-Festplatten und deren USB-Controllern in einem exsternen Gehäuse nicht.

Es funktioniert daher auch selten mit Y-USB-Kabeln richtig
Y-Kabel - erfunden von der Industrie - um ein Stecker-Netzteil für 3 Euro einzusparen.

Eine externe Festplatte die mehr benötigt als das was die Schnittstelle technisch liefern kann wird daher mit ziemlicher Sicherheit auch mit einem zusammgen gepfuschen Y-Kabeln oft auch nicht korrekt laufen. Es sei den das die zusätzlichen 100 mA zufällig ausreichend sind. Diese Lösung belegt zwei USB-Ports am Mac.

Vergrößern USB-Schnittstellen

Was mit 2,5" Festplatten teilweise noch funktioniert klappt mit 3,5" Festplatten mit Sicherheit nicht mehr. 3,5" Festplatten benötigen einen noch wesentlich höheren Strom im Anlauf. Kein USB Port stellt technisch eine so hohe Leistung zu Verfügung. Grundsätzlich solltest du daher solche Lösungen immer nur mit eigenem Netzteil betreiben um eine Überlastung der USB-Ports zu vermeiden.

USB Ports an Tastaturen leisten in etwa 100 mA pro Port. Die USB Ports am Mac bis Anfang 2011 leisten bis zu 500 mA. Wie sich ein USB Gerät am Mac anmeldet sieht man im Systemprofiler unter USB.

Genau hier sieht man auch wie viel Strom das Gerät bei der Anmeldung am System anfordert hat.

Bei MacBook (Pro) Modellen aktueller Bauart wurde die Stromversorgung der USB-Schnittstellen auf rund 1100 mA erhöht. Mit diesen Geräten sollten keine Probleme mit der Stromversorgung externe Laufwerke auftreten.

Gilt nicht für das MacBook Air!


Fehler Symptome

Die Festplatte startet und bleibt sofort wieder stehen
Die Festplatte meldet sich unmotiviert selbstständig ab
Festplatte läuft gar nicht erst an
Die LED der Festplatte bleibt dunkel
Die Festplatte erscheint nicht im Sytemprofiler
Immer wieder Datenverlust
Undefinierte Fehlermeldungen

Ursachen

Die Stromversorgung ist mangelhaft bzw. die Stromaufnahme der verwendeten Festplatte ist im Anlaufmoment deutlich höher als die 500mA die der USB-Port insgesamt zu Verfügung stellen kann. Das trifft auf ältere Macintosh auf jeden Fall zu, bei Macs neuerer Generationen ist es nicht mehr ganz so eng ausgelegt.
Siehe weiter oben.

Es funktioniert daher auch selten mit sog. Y-USB-Kabeln richtig

Abhilfe

- Zu lange und zu dünne (billige) USB-Kabel vermeiden, das USB-Kabel austauschen
- Diese Festplatte nach einem aktiven USB-Hub (mit eigenem Netzteil) betreiben
- Ein eigenes Netzteil für diese externe Festplatte beschaffen und verwenden
- 3,5" USB-Festplatten bzw. USB-CD Brenner niemals ohne eigenes Netzteil betreiben

Meldet sich eine Festplatte öfter selbstständig ab und Mac OS X meldet dann das man die Festplatte vorher auswerfen sollte - hängt das eher mit der USB-Bridge in diesem Gehäuse zusammen. Man tauscht als erstes immer das USB-Kabel gegen ein dickeres höherwertiges Kabel. Das ist am einfachsten. Man testet die Festplatte an einem anderen Mac.

Weiter kann man nach einer aktuelleren Firmware für die in dem Festplatten-Gehäuse verwendeten USB-Bridge zu suchen. Es besteht natürlich die Möglichkeit das die USB-Bridge ganz einfach defekt ist

Weitere Hinweise finden sich im Apple-Diskussionsforum (Englisch):

USB disk disconnects randomly
External USB hard drive spontaneously ejects

Den FireWire-Anschluss dieser Festplatte verwenden, falls vorhanden, um alles das eben hier genannte zu umgehen. Der Firewire-Anschluss besitzt grundsätzlich immer die bessere Stromversorgung.


USB-Schnittstelle zurücksetzen

Beim PPC-Mac den PRAM-Reset versuchen.
Beim Intel-Mac den SMC-Reset versuchen.

Wird die Festplatte dann noch immer nicht richtig erkannt, bleibt noch ein Gegentest an einem anderen Computer. Hilft auch das nicht bleibt nur noch der Austausch der kompletten externen Festplatte. Es kann dann auch ein Fehler an dessen USB-Controller vorliegen.


Undefinierbare Fehlermeldungen

Gibt Mac OS X seltsame Fehlermeldungen aus die z.B beinhalten das aus einer USB 2.0 Schnittstelle plötzlich eine USB 1.1-Schnittstelle geworden sein soll, kann das mit einem defekt eines USB-Geräts oder einem USB-Kabel zusammenhängen.

In diesem Fall alle USB-Geräte entfernen, den Mac neu starten und dann nach und nach alle USB-Geräte und Kabel wieder anschließen.

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Theoretische Transferraten

USB 2.0 - bis 60 MByte/s
USB 3.0 - bis 600 MByte/s
eSATA - bis 300 MByte/s
USB 3.1 - bis 1.200 MByte/s
Thunderbolt 1 - bis 1.250 MByte/s
Thunderbolt 2 - bis 20 GBit/s
Thunderbolt 3 - bis 40 GBit/s


USB 3.0 und 3.1

USB 3.0 und 3.1 benötigt grundsätzlich eine Kabelverbindung die neben den beiden Adern (D+/D-), für beide Transferrichtungen je ein separat geschirmtes Adernpaar (Shielded Differential Pair, SDP) zu Verfügung stellt. Eben so muss die Einhaltung des EMV-Grenzwertes mit einer gemeinsamen Abschirmung gewährleistet sein.

USB-3.0-Stecker und Buchsen sind grundsätzlich innen blau.
Die USB-3.0-Steckverbindung hat fünf zusätzliche Kontakte, wobei der Typ-A-Stecker zu den USB- 1 und 2 Buchsen kompatibel ist. Der Rest passt eher nicht zusammen.


USB C

Der USB-C Stecker ist verpolungssicher, er passt in jede Richtung.
Mit speziellem Kabel ist eine Leistungsübertragung bis zu 100 Watt zulässig.
Das entspricht 20 Volt / 5 Ampere

Der C-Stecker ist mit keiner anderen USB-Steckverbindungen kompatibel.

Pinbelegung USB-C:

Pin / Signal
A1- GND
A2 - TX1+
A3 - TX1-
A4 - VBus
A5 - CC1
A6 - D+
A7 - D-
A8 - SBU1
A9 - VBus
A10 - RX2-
A11 - RX2+
A12 - GND

Pin / Signal
B12 - GND
B11 - RX1+
B10 - RX1-
B9 - VBus
B8 - SBU2
B7 - D-
B6 - D+
B5 - CC2
B4 - VBus
B3 - TX2-
B2 - TX2+
B1 - GND


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Drucker nicht gefunden

Grundsätzlich erscheinen am Mac angeschlossene USB-Drucker in den Systemeinstellungen "Drucken & Scanner" selbstständig. Passiert das nicht, suchst du den Drucker in diesen Systemeinstellungen unten mit "+" hinzufügen.

Erscheint der Drucker dort nicht, ist man erst mal ziemlich ratlos.

Ein ziemlich nettes Tool ist der Bonjour Browser

Dieses Tool ist in der Lage alle Bonjour- fähigen (Zero-Config) Geräte in deinem Netzwerk zu finden.

Viele WLAN-Drucker (AirPrint) wollen zum zweck der ersten Konfiguration und der Einrichtung des WLANs direkt über USB am Mac angeschlossen werden damit ein mitgelieferes Konfigurationsprogramm die WLAN-Einstellungen in den Drucker überträgt.

Dabei wird der Drucker grundsätzlich erst einmal als USB-Drucker in das System eingebunden. Ist der Drucker konfiguriert kann man das USB-Kabel entfernen. Was jetzt passiert, der USB-Drucker ist weg und als WLAN-Gerät nicht ansprechbar. Viele Anwender haben genau dieses Problem nach der Anschaffung eines neuen Druckers.

Wenn du deinen Drucker eingerichtet hast und er meldet das er korrekt mit deinem WLAN verbunden ist, entfernst du das USB-Kabel und in den Systemeinstellungen genau den Drucker den du eben eingerichtet hast. Danach suchst du in den Systemeinstellungen "Drucken & Scannen" deinen Drucker mit "+" hinzufügen unter IP-Drucker.

Dort erscheint dein Drucker als drahtloser Drucker.
Nur dann klappt es auch mit dem drahtlosen Drucken und Scannen


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Firewire-Schnittstellen



Vergrößern Firewire-Schnittstelle
Firewire-Schnittstellen

FireWire (oder iLink oder IEEE1394) galt über eine lange Zeit als die einzige vernünftige Möglichkeit, DV und HDV-Kameras an Macs und PC anzuschliessen, weshalb Firewire zwischen 2000 bis 2005 an jedem Mac zu finden war. Der Mac Pro behielt bis 2012 FireWire. Und selbst 2017 gibt es Anwender die ihr Audiointerface über Thunderbolt zu FireWire anschliessen. Die meisten Macs aus dieser Zeit besitzen zwei externe FireWire IEEE 1394 Anschlüsse die für alle Arten von Video- und Datenendgeräten verwendet werden können. Alle Ports unterstützen serial I/O mit 100, 200, und 400 Mbps oder 800 Mbps.



Probleme:

Die schnellste Schnittstelle mit den wenigstens Problemen am Mac ist die Firewire-Schnittstelle. Durch das einfachere Protokoll, gegenüber USB, ist mit dieser Schnittstelle ein reibungsloser Betrieb mit externen Festplatten und CD-Brenner gewährleistet. Zudem gibt es hier nur sehr selten Probleme mit der Stromversorgung externer, auch Bus-Powered Festplatten


Stromversorgung:

Alle Ports unterstützen eine Anschlußkapazität von 6 Watt (8 Watt Peak) für bis maximal 62 externe Geräte. Die Apple Firewire Ports sind für asynchronen und isochronen Datentransfer nach dem IEEE Standard 1394 ausgelegt und zu allen diesen Geräten kompatibel.

Die Stromversorgung der FireWire-Schnittstellen liefert eine regulierte Spannung von +12 V und einer maximalen Leistung von 6 Watt (8 Watt Peak) an.


FireWire Pinbelegung:

Pin Signal Beschreibung
1 Power +12VDC, reguliert
2 GND GND für Power und Schirm
3 TPB- Twistet Pair B, Differential Signal
4 TBP+ Twisted Pair B, Differential Signal
5 TPA- Twistet Pair A, Differential Signal
6 TPA+ Twistet Pair A, Differential Signal
- Schirm Kabelschirm

Pin Signal Beschreibung
1 TPB- Differential Signal
2 TPB+ Differential Signal
3 TPA- Differential Signal
4 TPA+ Differential Signal
5 Schirm A-, A+
6 - GND
7 NC nicht benutzt
8 + positive Versorgungsspannung, meist +12 V
9 Schirm B-, B+

Firewire 800-Erweiterungskarte für Macintosh mit PCI-Steckplätzen finden sich bei Sonnet und DSP. Die Karten sind für 64 Bit-PCI-Steckplätze ausgelegt.

iLink:

"iLink" ist nichts anderes als eine vierpolige IEEE 1394 Firewire-Schnittstelle mit einer Namensgebung von SONY. Die Bezeichnung iLink findet sich auf einer ganzen Reihe von Videogeräten dieses Herstellers.



Festplattenmodus oder auch Target Disk Mode:

Zwei Macs über ein FireWire-, Thunderbolt-, oder USB-C-Andapter verbinden.

Beachte bitte das bei neueren Mac Books ausschliesslich USB-C vorhanden ist.
Um dieses Gerät mit einem älteren Mac zu verbinden ist jetzt zu allem überfluss ein Adapter notwendig. Ob der Target Disk Mode funktioniert hängt von den verwendeten Macs ab.

Bei Verwendung der Firewire- oder der Thunderbold-Schnittstellen hat der Benutzer die Möglichkeit den Target Disk Mode (TDM) zu benutzen. So lässt sich z.B ein MacBook, ein MacBook Pro, ein iMac, ein MacPro bis etwa das Modelljahr 2014 wie eine externe Festplatte verwenden um auf die Daten der Festplatte des Macs zugreifen zu können.

Verbinde dazu beide Macintosh mit einem der oben genannten Kabel/Adapter bzw. Schnittstellen direkt miteinander. Beide Geräte sollten zur Sicherheit dabei am besten ausgeschaltet sein.

Vergrößern FireWire-Schnittstelle

Um den Target Disk Mode zu aktivieren halte beim booten des entsprechenden Mac die Taste "T" gedrückt. Wenn das Festplatten-Icon auf dem Bildschirm dieses Geräts erscheint, verhält sich dieser Mac jetzt wie eine externe Festplatte von der ein zweiter Mac starten kann. In diesem Modus besteht direkter Zugriff auf alle Daten.

Wenn das Festplatten-Icon erscheint kann die Taste "T" losgelassen werden.

Einzelne Dateien können so direkt von einem Mac zum anderen Mac kopiert werden.

Ist die Verbindung erfolgreich, lässt sich in den Systemeinstellungen -> Startvolume die Festplatte des Macs der sich im Target Disk Mode befindet als Startvolume auswählen. und dort auf den jetzt angezeigten "Festplattenmodus".

Mit dieser Verbindung lässt sich nun ein Mac Volume in kürzester Zeit komplett auf einen weiteren, vielleicht neuen Mac klonen. Ebenso kann das Volume mit dem Festplatten-Dienstprogramm und "Erste Hilfe" repariert werden.



Über Thunderbolt-Schnittstelle vernetzen:

Mit Mac OS X 10.9 Macs lassen sich Macs per Thunderbolt-Schnittstelle vernetzen. Apple hatte mit MacOS X 10.9 die Funktion "IP over Thunderbolt" eingeführt. Mit diese Funktionatlität lassen sich zwei oder mehrere Macs über die Thunderbolt-Schnittstellen vernetzen.

Der Vorteil gegenüber der in Desktop-Macs integrierten Gigabit-Ethernet-Schnittstelle liegt in der deutlich höheren Datenübertragungsrate. Bis zu 10 Gbit pro Sekunde bei Thunderbolt 1 und bis zu 20 Gbit pro Sekunde bei Thunderbolt 2 sind leicht möglich. Bei Thunderbold 3 wären theoretisch 40 GBit pro Sekunde möglich.

Ein Thunderbolt-Netzwerk kann über die Systemeinstellungen -> Netzwerk hinzugefügt werden. "IP over Thunderbolt" ist nach Herstellerangaben selbstkonfigurierend.



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Thunderbold-Schnittstellen



Vergrößern Thunderbold Stecker

Thunderbold Schnittstelle

Du findest hier Pinbelegung der Thunderbold-Schnittstelle und Tipps was man mit dieser Schnittstelle alles machen kann bzw. zu was Thunderbold fähig ist und welche Video-Adapter benötigt werden.



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2012 - das Jahr in dem wir Kontakt aufnahmen...

Thunderbold - 2011 im Jahr des Herrn - direkt nach seiner Einführung durch Apple mehr oder weniger als gestaltlose Ankündigung vorhanden - erschien 2012 im Januar eine Flut an Neuheiten und vor allem extrem teuere externe Thunderbold-Geräte.

Thunderbold ist eine schnelle Schnittstelle für Festplatten und Displays gleichzeitig. Jede Thunderbolt Schnittstelle enthält die Funktionalität des DisplayPort und einer PCI Express Schnittstelle und seit Thunderbold 3 auch USB-C. Genauer bedeutet dies das diese Schnittstelle z.B Video und Audio-Schnittstelle gleichzeitig sein kann und dabei 1080p - 5K fähig ist. Es können somit an ein und der selben Schnittstelle ein Mini DisplayPort-Display, oder ein DisplayPort auf HDMI, DVI, oder ein VGA Display angeschlossen werden wenn der richtige Adapter verwendet wird. Gleichzeitig dient die gleiche Schnittstelle dann auch für z.B eine externe Festplatte.

Die elektrische Kabellänge liegt bei Thunderbold bei ca. 10 Metern insgesamt. Zur Länge zählen externe und interne Kabel. Bei der optischen Thunderbold-Schittstelle, die nicht sehr verbreitet ist, ist eine Glasfaserverbindung bis 100m möglich. Die Geschwindigkeit der Schnittstelle liegt bei einer Kupfer-Kabelverbindung bei pro Port bei 10 GB/s (TB1), optisch pro Port bei ca. 50 GB/s.

Die Schnittstelle arbeitet mit 12V und 3,3V in Abhängigkeit der angeschlossenen Hardware.

Theoretische Transferraten

Thunderbolt 1 - bis 1.250 MByte/s
Thunderbolt 2 - bis 20 GBit/s
Thunderbolt 3 - bis 40 GBit/s


Pinnummer--Name--Beschreibung

1 GND Ground
2 HPD Hot plug detect
3 HS0TX+ HighSpeed transmit 0 (positiv)
4 HS0RX+ HighSpeed receive 0 (positiv)
5 HS0TX- HighSpeed transmit 0 (negativ)
6 HS0RX- HighSpeed receive 0 (negativ)
7,8 GND Ground
9 LSR2P TX LowSpeed transmit
10 GND Ground (reserved)
11 LSP2R RX LowSpeed receive
12,13,14 GND Ground
15 HS1TX+ HighSpeed transmit 1 (positiv)
16 HS1RX+ HighSpeed receive 1 (positiv)
17 HS1TX- HighSpeed transmit 1 (negativ)
18 HS1RX- HighSpeed receive 1 (negativ)
19 GND Ground
20 DPPWR Power


Reihenfolge der Geräte

Durch die Daisy-Chain-Architektur sind immer mehrere Geräte, auch unterschiedliche Geräte, an die gleiche Buchse am Mac hintereinander anschließbar. Vorraussetzung dafür ist halt das man externe Geräte findet die zwei Thunderbold-Schittstellen besitzen. Die einzige Bedingung ist, dass ein per DisplayPort angeschlossenes Display, welches nicht von Apple stammt, am Ende der Kette angeschlossen werden muss. Ansonsten ist die Reihenfolge vollkommen egal.

LaCie hat als einer der ersten Unterstützer die externe Festplatte Little Big Disk mit zwei internen SSD-Festplatten und Thunderbolt-Schnittstelle angekündigt. Externe Geräte mit zwei Thunderbold-Schnittstellen sind dünn gestreut.

Thunderbolt Zubehör von Drittherstellern 2014


Starten von einer Festplatte die am Thunderbolt Bildschirm angeschlossen ist

Die die neuen Books keine Firewire-Schnittstelle mehr besitzen kann man externe Festplatten ja nur noch nach dem Thunderbolt Bildschirm oder ggf. einem Adapterkabel anschliessen.

Meine Frage, kann man sich das Adapterkabel sparen und von der Festplatte, die am Bildschirm angeschlossen ist (Firewire), auch booten ?

Antwort


Das klappt problemlos. Ausser über den Ethernet-Adapter kann das Book von jeder Schnittstelle des Thunderbold-Displays starten. Wenn ein ein anderes Thunderbolt-Gerät zwischen Display und Book angeschlossen wurde, muss dieses Eingeschaltet sein. Sonst wird das Display nicht erkannt.


Thunderbolt Display wird nicht immer erkannt

MacBook Pro (Retina) 15", passend dazu ein neues 27" Thunderbolt Display. Den Thunderbolt Anschluss kann man benutzen, den MagSafe-Stromanschluss leider nicht, da das neue MBP ja einen neuen MagSafe (2) Anschluss besitzt.

Was also tun?

Antwort


Bei ganz neu erworbenen Thunderbold-Displays liegt ein MagSafe2-Adapter bei.

Ein neues Thunderbolt-Kabel braucht man nicht, sondern den MagSafe - auf MagSafe 2 Konverter. Das MacBook Pro Retina wird darüber vom Thunderbold-Display aus geladen, nicht umgekehrt.


Thunderbolt Target Display Mode

Bekannt von mehreren Generationen von iMacs aus den Jahren 2009 bis 2014, ist der Target Display Mode bei dem der Nutzer den iMac über die Thunderbold-Schnittstelle als Display nutzen kann. Eben so war hier ein weiteres zusätzliches Display anschliessbar.

Der Target Mode wird seit Ende 2014 und trotz Thunderbolt 3 Schnittstelle auch beim aktuellen iMac aus 2017 von Apple nicht mehr unterstützt. So ist der 5K Bildschirm des iMac nicht mal für ein MacBook oder MacBook Pro aus gleichem Haus nutzbar.

Die vom Hersteller seit Ende 2014 verwendete Ansage, es gäbe keine adäquate Schnittstelle zur Verbindung der Geräte, ist seit Thunderbold 3 eine ziemlich armselige Ausrede.


Thunderbolt Festplatte wird nicht erkannt

eine externe Thunderbold-Festplatte wird an meinem MacBook Pro einwandfrei erkannt, jedoch nicht an meinem iMac (Mitte 2012). Woran kann das liegen?

Antwort

Grundsätzlich zu erst immer im Systemprofiler bzw. auch mit dem Festplatten-Dienstprogramm nach schauen ob dort unter der entsprechenden Schnittstelle das externe Gerät aufgeführt ist.

Davon abgesehen besitzen die iMac (Mitte 2012) einen Mini Displayport welcher von der Buchse am Gerät zwar indentisch ist, aber leider nur für die Bildschirmausgabe geeignet ist. Festplatten und auch weitere Thunderbolt-Geräte funktionieren an dieser Schnittstelle nicht.



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IDE-Schnittstellen



Vergrößern IDE-Schnittstelle
Vergrößern IDE-Schnittstelle

IDE Schnittstelle

Sie finden hier Pinbelegung der IDE-Schnittstelle. Macintosh verwenden die Standardbelegung der IDE-Schnittstelle wie von PC her bekannt.

Seit ATA-66 sind die IDE Kabel nicht mehr 40 polig sondern 80 polig. Das Kabel hat auch eine Ausichtung, d.h. man kann nicht beliebig einen Stecker auf den Controller bzw. das Board und einen anderen auf das Laufwerk stecken - ein farbig definierter Stecker ist für den Controller bzw. das Logicboard gedacht, daher besitzt dieser die Farbe blau, genau wie die Buchse auf dem Board/Controller und einer der Kabel-Stecker.

Damit ATA-66/100 funktioniert, müssen drei Bedingungen erfüllt sein:




- alle Laufwerke müssen ATA-66 beherrschen.
- der Controller muss ATA-66 fähig sein.
- das Kabel muss ATA-66, 80 polig IDE sein

Alle drei Punkte werden vom IDE Controller geprüft und erst wenn diese in Ordnung sind geht er in den ATA-66/100 Mode. Ob das Kabel das richtige Kabel ist erkennt der Controller an einem bestimmten Pin der keine Belegung/Signal hat. Das kann der spezielle Kabelstecker (Controllerstecker) sein oder eben eine gekappte Ader. Ein ominöses Loch im IDE Kabel.

Wir raten zu Kabeln die nicht länger als 30 cm bis maximal 40 cm sind. Längere Kabel können, müssen aber nicht Funktionieren. Ganz abgesehen davon, dass bei billigen Kabel die Flankensteilheit der Signale verzerrt wird. Kabeladern zu dünn, keine Oberflächenversilberung der Adern, billige Kontakte, die zu rascher Oxydation/Korrosion neigen usw. Wenn man Probleme schon im Vorfeld umgehen möchte hält man sich einfach daran.

Bei allen IDE-Geräten ist das korrekte setzen der Jumper zwingend zu beachten. Festplatte 0 ist Master, Festplatte 1 ist Slave. Das gleiche trifft auch bei optischen Laufwerken zu. Beherrscht der Controller CS (CableSelect) ist der entsprechende Jumper auf neuen IDE-Geräten auch so zu stecken. Master/Slave und CS sind generell nicht mischbar

Wird eine ATA-Festplatte in ein externes Gehäuse eingebaut, ist das richtige setzen des/der Jumper Vorraussetzung. Die Festplatte wird immer Master. Welcher Jumper der Master ist steht auf der Festplatte.




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SATA-Schnittstellen



Vergrößern SATA-Schnittstelle
SATA Schnittstelle

Sie finden hier die Pinbelegung der SATA-Schnittstelle. Mit den Intel Macintosh hat auch die SATA-Schnittstelle breit ihren Weg in den Mac gefunden. Es wird die Standardbelegung der SATA-Schnittstelle, wie von PC her bekannt, verwendet. Weitere Informationen finden sich in DOITDRIVE. Jumper gibt es bei diesem Verfahren nicht

Mehr findet sich in DOITDRIVE



Jedes Gerät wird mit einem eigenen Stecker bzw. Kabel direkt am Controller bzw. direkt am Logicboard angeschlossen. Jumper sind keine vorhanden und es müssen daher auch keine Eingestellt werden.


Externe SATA-Gehäuse

Was macht man mit einer aus einem MacBook (Pro) ausgebauten Festplatte? Verkaufen? Das muss ja nicht sein. Man sucht sich ein externes Festplatten-Gehäuse mit einer FireWire- oder USB-Bridge in das man die eben ausgebaute Festplatte einbauen kann um diese als zusätzlichen Speicherplatz verwenden zu können.

Geht nicht? Es geht.

Recht empfehlenswert ist dafür z.B das 2.5" Onnto SATAPro TB-S120 Firewire800 / USB2 (SATA)- Gehäuse. Mit USB 2.0-, Firewire 400- und Firewire 800-Anschluss ist dieses externe Gehäuse ein wahres Anschluss-Genie und kann z.B bei DSP-Memory gefunden werden.

Ebenfalls taugt auch das Daisy Cutter Gehäuse.

Wir raten generell von "billigen" USB-Gehäusen ab da von solchen Lösungen oft nicht gebootet werden kann, genau so oft werden bei 2.5" USB-Gehäusen keine Netzteile mitgeliefert und beim Anschluss an den USB-Port eines Mac Notebooks reicht dann oft die Stromversorgung nicht aus.

(Abhängig von der eingebauten Festplatte)

Bei einer Lösung mit Firewire-Anschuss ist eine ausreichende Stromversorgung immer gewährleistet. Diese Gehäuse sind daher auch etwas teuerer, vermeiden aber generell den Pfusch mit Y-USB Kabel (siehe USB) die dann auch noch zwei USB-Ports an einem Mac oder einem externen Gehäuse gleichzeitig belegen.

Jumper sind keine vorhanden und damit entfällt auch jede Einstellung

Auffällig ist bei manchen "günstigen" Gehäusen das die Firewire 400 oder 800 Ports offensichtlich zwar für weitere Geräte im Daisy-Chain verwendet werden können, oft aber keine weiteren Geräte ohne eigene Stromversorgung daran betrieben werden können. Hier sparen die Hersteller offensichtlich schon die Stromversorgung ein. Andereseits müssen dann auch die internen Netzteil nicht Leistungstark ausgelegt werden da eben nur ein Laufwerk und die Bridge betrieben werden muss.

Nachteilig ist das bei der Verwendung von Geräten wie Kartenleser und ähnlichem die keine eigene Stromversorgung beinhalten.

Abhilfe schafft hier nur ein aktiver FireWire-Hub.


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SCSI-Schnittstellen



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SCSI Schnittstelle

Sie finden hier Pinbelegung der SCSI-Schnittstellen. In den FAQs geht es um die korrekte Terminierung, die Vergabe der IDs, Kabellängen, Gerätetypen und um die verschiedenen Bus-Typen.

ID-Jumper

Als ID-Jumper wird bei SCSI eine Reihe von 3 Jumpern bezeichnet mit denen es möglich ist das entsprechende Gerät auf eine Adresse zwischen 0-7 fest einzustellen. Externe Geräte besitzen dazu oft auch einen von aussen zugänglichen ID-Schalter.

Jeder Jumper steht für eine Zahl:

Jumper 0 = ID1, Jumper 1 = ID2 und Jumper 2 = ID4
Daraus ergibt sich, entsprechend gesteckt, jede Adresse zwischen 0 und 7

Beispiel: Jumper 1 = ON und Jumper 2 = ON ergibt: 2+3 = SCSI ID5
Beispiel: Jumper 0 = ON ergibt: 1, alle anderen sind OFF = SCSI ID1

Bedenken Sie bitte das die IDO bereits für eine interne SCSI-Platte, ID7 durch den SCSI Controller selbst belegt ist. Bei älteren Macintosh ist z.B zusätzlich noch die ID3 immer durch das eingebaute SCSI CD-ROM belegt.

TP / TERMPWR

TermPwr ist die Stromversorgungsleitung über den SCSI-Bus. Es werden hier alle Terminatoren mit +5 Volt versorgt. Üblicherweise übernimmt die Stromversorgung der Computer. Es schadet aber auch nicht wenn dieser Jumper auf einer oder mehreren SCSI-Geräten gesteckt ist.

Beachten Sie bitte das z.B ein älteres SCSI-ZIP Laufwerk ohne TermPwr nicht arbeitet!

PARITY

Jumper für die Paritätsprüfung. IdR arbeiten die meisten Hostadapter SCSI-Controller ohne Paritätsprüfung. NICHT PCI-SCSI Controller! Sie sollten darauf achten das der Parity-Jumpwer an ALLEN SCSI-Geräte einheitlich eingestellt ist. Entweder alle oder keiner.



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