1 2 3 4 5

Geschichte des Mac


1976

Am 1. April 1976 wurde Apple Computer Inc. von Steve Jobs und Steve Wozniak und Ron Wayne gegründet. Die Computertechnik stand noch ganz am Anfang und war noch gar nicht so richtig greifbar. Vom Apple I Computer wurden 200 Geräte hergestellt, von denen heute nur noch rund ein Drittel existieren. Eine Handvoll Exemplare funktioniert sogar noch. Der empfohlene Verkaufspreis 1976 lag bei 666,66 US-Dollar.

1977

Am 15. April 1977 wurde auf der West Coast Computer Fair in San Francisco der Apple II von Steve Jobs und Steve Wozniak vorgestellt. Das war der Grundstein für den Heim-Computermarkt. Der 8-Bit-Computer wurde für knapp 1300 Dollar angeboten – komplett mit Gehäuse, Tastatur und Netzteil. Als offenes System von Woziniak entwickelt ließ sich der Computer über acht freie Steckplätze auf der Hauptplatine beliebig erweitern. In maximaler Ausbaustufe mit 48 KByte kostete der Apple II über 2600 Dollar.

1984

Im Zeitalter des Altair Computers, 1984 also bereits elf Jahre vor Microsoft, brachte die Firma Apple den Macintosh 128k auf den Markt, der erstmals Fenster und Menüs hatte die mit einer Maus zu bedienen waren. Ab dieser Zeit präsentiert die Firma Apple damit Innovation bei Computern. Gleichzeitig war auch der Name "Machintosh" geboren.

Damit war erstmalig ein Desktop-Rechner verfügbar, der über eine grafische Oberfläche den Dialog mit dem Benutzer pflegte. Konventionelle Computer hingegen warteten mit schwarzem Bildschirm und blinkendem Cursor auf die am Promt vom Nutzer eingetippten Befehle.

"Etwas" später führte Microsoft mit "Windows 95" eine in etwa vergleichbare grafische Benutzeroberfläche ein.

Als der Apple II im Silicon Valley als erste Serienproduktion das Band verlassen hatte folgte nur wenige Jahre danach der erste Macintosh. Der Slogan Computers for the rest of us prägte sich bei den Benutzern für erschwingliche und einfach zu bedienende Computer ein. Es ist weitreichend bekannt das der Macintosh bereits Texte akustisch vorlesen konnte, lange bevor man in der PC-Welt wusste welche Bedeutung das Wort "Multimedia" überhaupt besitzt.

Ein Film von Martyn Burke, der in dieser Zeit spielt und die Geschichte umfangreich beschreibt findet sich unter dem Titel: "Die Silicon Valley Story"

1985

Steve Jobs verlässt die Firma Apple Computer Inc.


1988

Nach seinem Fortgang von Apple im Jahr 1985 gründet Steve Jobs 1986 die Firma NeXT. Am 12. Oktober 1988 stellt Steve Jobs in einer 2 Stunden Präsentation den ersten NeXT-Computer vor der im Prinzip für Hochschulen und Wissenschaftler als Workstation gedacht war.

1994

Nach den 68k Macintosh stellt Apple im März 1994, den ersten Mac mit PowerPC-Prozessor vor. Es handelte sich damals um den PowerMac 6100 mit einem PPC601 als CPU. Dieser Schritt verlangte eine Anpassung des Betriebssystems auf die neue Architektur. Programme die unter 68k und PPC nativ laufen sollen musste als Fat-Binary vorliegen. Der PPC war den 68k-Prozessoren damals weit voraus und brachte eine erheblich bessere Performance mit.

1996

Nach einigen mehr oder weniger schlechten Jahren kauft am 20 Dezember 1996 Apple die Firma NeXT. Damit kehrt Steve Jobs zu Apple zurück und es beginnt ein sprunghafter Anstieg der Erfolge von Apple.

1997

Apple stellt den 20th Anniversary Macintosh anlässlich des 20jährigen Jubiläums vor.

1998

Apple erfindet sich mit dem All-in-One-Bonbon farbenen iMac selbst neu.


BackHoch

1999
Mac1
Mac OS 9 erschien im Oktober 1999. Veränderungen an der Hardware lösten bei den Benutzern nicht immer Freudentänze aus, jedoch kann man im Nachgang, feststellen das die meisten Schritte und Schnitte der Firma Apple vollkommen richtig waren. Als ein Meilenstein solcher Schritte gilt der 1999er PPC iMac, der als ein All in One Consumer Computer und als erster Computer ohne serielle Schnittstelle und ohne Diskettenlaufwerk von Apple konzipiert und auf den Markt gebracht wurde.

Gleichzeitig wurde mit diesem Gerät offiziell erstmalig die USB-Schnittstelle eingeführt.

Bunte Gehäuse in Bonbonfarben, weiße Halbkugeln mit aufgepflanztem TFT-Display sind Innovativ und verhalfen Apple zu mehreren Designerpreisen. Das selbst Kinder unter 10 Jahren in der Lage sind mit einem Apple iMac Computer in weniger als 10 Minuten Online im Internet zu sein, spricht eine nur all zu deutliche Sprache.

Das genau so bunte iBook wird innerhalb weniger Wochen zum Verkaufsschlager.

Apple zeigte sich im Juli 1999 eindeutig kreativ und nannte die drahtlosen WLAN Schnittstelle "Airport". Das iBook welches auf der Macworld Expo im Sommer 1999 in New York präsentiert wurde war der erste Mac mit eingebautem WLAN. Zeitgleich und passend dazu gab es die erste Airport Basisstation in Form eines UFOs, silbrig glänzend und mit internem Modem oder einem Netzwerkrouter.

2000

Der PowerMac G4 Cube wird am 19. Juli 2000 während der MacWorldExpo in New York von Steve Jobs als "one more thing" vorgestellt. Mitte 2001 aber gleich wieder eingestellt. Mit gerissenem durchsichtigen Plastik offensichtlich einfach zu teuer. Dafür aber mit einer der ersten Macs die eine silberne 802.11 b WLAN Karte beinhalteten. Würfelförmig mit 20 cm Kantenlänge und nur 6,4 Kilogramm schwer.

Mit einer 450 MHz PPC7400-CPU, (500 Mhz optional) einem maximal 1,5 GByte RAM großen Arbeitsspeicher, FireWire- und USB-Anschlüsse, so wie 10/100-MBit-Ethernet und einer Rage 128 Pro Grafikkarte für seine Zeit ok. SlotIn DVD-ROM-Laufwerk mit Bestückung von oben irgend wie sensationell. Das ganze ohne Lüfter und ohne PCI-Steckplätze. Durchsichtige Lautsprecherpaar von Harman-Kardon im Lieferumfang.

Technische hervorragend mit einem Griff auf der Unterseite gelöst war der komplette Rechner-Kern aus dem Gehäuse herausziehbar. Arbeitsspeicher, AirPort-Karte so in nur wenigen Minuten ein- oder ausbaubar. Diese Technik sucht heute noch ihres gleichen.

Mitterweile 20 Jahre alt, zur damaligen Zeit ein "Profi-Mac"
Gut wenn man heute noch einen voll funktionsfähigen G4 Cube besitzt.

Startschuß für Mac OS X 10 war der 13.September 2000 mit neuer bunter Aqua-Bedienoberfläche.

Auf der Apple Expo in Paris zeigte Steve Jobs eine Public Beta Version von Mac OS X. Als Basis dafür steht die Zusammenführung des NextStep-basierten Rhapsody mit dem klassisch bekannten Mac OS.
Fehlten am Anfang der kostenpflichtigen Beta Version noch die USB- und FireWire-Treiber so das externe Geräte von Drittanbietern gar nicht funktionieren konnten, wurde dafür eine lange Zeit dafür gesorgt das Mac OS 9 auf dem gleichen Mac bootbar war. Selbst die Unterstützung von PCI-Karten, AirPort, SCSI- und ADB-Geräte wurden erst in späteren Versionen nachgerüstet.

2001

Im Dezember 2001 kündigte sich das Ende von MacOS 9 an, mit einem letzten Update auf die MacOS Version 9.2.2 beendet Apple die Ära des klassischen MacOS und führt mit MacOS X ein objektorientiertes Betriebssystem mit präemptivem Multitasking, Multithreading und Speicherschutz ein. Der letzte Mac welcher noch in der Lage war mit MacOS 9.2.2 zu starten wurde bis etwa in der Mitte 2004 verkauft. Danach gab es noch lange Jahre eine perfekt funktionierende Classic-Umgebung unter MacOS X in der die älteren Programme aus MacOS 9 sauber liefen.

Mit der Einführung von MacOS X 10 im März 2001 beendete Apple damit die seit Herbst 2000 laufende MacOS X Public Beta Zeit. Mit der NeXT-Übernahme sicherte sich Apple den technischen Unterbau dafür und löst damit endgültig das 17 Jahre alte MacOS ab. Steve Jobs, damals Chef der Firma NeXt, kehrt zu Apple zurück - die Erlösung für den selbst verschuldet vor der Pleite stehenden Mac-Hersteller.

Ende Januar 2001 wurde Tony Fadell mit der Entwicklung eines Musikabspielgeräts beauftragt. Steve Jobs gab im März 2001 persönlich grünes Licht für das iPod-Projekt. Im Oktober 2001 wurde das Produkt offiziell angekündigt und im November 2001 wurde der iPod 1.Gen mit Firewire-Schnittstelle und interner 1,8" Festplatte mit 10 GB Speicherplatz so wie einer Click-Wheel Bedienung pünktlich zu Weihanchten ausgeliefert.

2002

Der Meilenstein in der Entwicklung ist das Betriebssystem MacOS X.

Apple hat die Funktionen von MacOS X von Nextstep, einem in 1989 von Steve Jobs entwickelten Vorläufer von MacOS X, entnommen. Die Basis des Betriebssytems ist UNIX. Am aktuellen MacOS X wird vor allem dessen Stabilität und seine Effizienz gelobt.

Mac1
Die Nutzung digitaler Musik ist wohl mit Abstand die grösste Entwicklung der Neuzeit. Eine kleine Computerfirma zeigt wie es richtig gemacht wird. Mit dem iPod besitzt die Firma Apple einen eigenen MP3-Player der Musikdateien auf Festplatten zwischen vier und heute 160 Gigabyte speichern kann. Direkt dazu passend gibt es den iTunes Store Online im Internet.

Die attraktiven Preise für einen Titel oder ein ganzes Album, die einfache Bedienung, verhalfen Apple in sehr kurzer Zeit zum Erfolg. Ein Computerhersteller muss der in diesem Bereich erfolglosen Musikbranche zeigen, wie man millionenfach Musiktitel verkauft.

Das iPod Modell der 2. Generation wurde in diesem Jahr vorgestellt.

2005

Apple gibt auf der WWDC 06/2005 bekannt das von IBM PPC auf x86 INTEL CPUs bis zum Jahr 2007 gewechselt wird. Ab der Keynote vom 10.01.2006 wurde ein Teil der Produktlinie auf Intel CPUs umgestellt.

Apple blieb dem PPC bis zur Einführung der Intel-Macintosh treu, die seit Januar 2006 nach und nach alle PPC-Modelle ersetzten. MacOS das nicht mehr zeitgemäss ist verliert weiterhin an Bedeutung.


BackHoch

2006

Apple stellt den Apple für Einsteiger in Form eines preisgünstigen Mac mini vor.
iBook und PowerBook werden in MacBook und MacBook Pro umbenannt.
Aus dem lang bekannten Power Mac wird der Mac Pro.

Inzwischen ist der Wechsel auf die Intel Plattform so gut wie vollzogen, es gibt weit mehr als 5000 Applikationen die nativ auf den Intel Core 2 Duo und Intel Core Duo Prozessoren laufen. Nachdem sich die vollkommen überarbeitete Hardware gut angelassen hat, warten wir gespannt auf den nächsten grosseren Schritt, dem erscheinen von MacOS X Leopard.

Die Intel-Macintosh sind gut plaziert. Ich selbst besitze mittlerweile auch einen und bin begeistert. Der Umzug vom PPC auf Intel verlief vollkommen reibungslos. Notwendig waren zwar einige Software-Updates, jedoch finanziell nicht stark belastend.
MacOS X
Als ein weiterer Schritt in die richtige Richtung ist MacOS x 10.5 zu bezeichnen, welches am 11.06.2007 erstmals vorgestellt werden soll.

2007

Am 26. Oktober 2007 wurde MacOS X 10.5 Leopard veröffentlicht, ein Major Release des aktuellen Apple Betriebssystems mit rund 300 neuen Funktionen. Spaces und Time Machine sind nur zwei der deutlichen Verbesserungen. Die Anzahl der verfügbaren Applikationen für den Mac ist inzwischen nahezu unüberschaubar. Es gibt für jeden Anwendungsfall passende Applikationen aus den Bereichen Freeware, Shareware und kommerzieller Lösungen.

Mit dem iPhone bringt Apple ein Mobiltelefon auf den Markt das sich komplett mit einfachen Fingerbewegungen auf einem Touchscreen steuern lässt. Das Gerät, per Dock an einem Mac angeschlossen, synchronisiert alle Kontaktdaten, das Adressbuch, Favoritenlisten, Fotos und Filme von Computer auf das Mobiltelefon und umgekehrt. Unterwegs Voicemail-Nachrichten E-Mails empfangen, Navigieren sowie auch ganz normal damit zu telefonieren wird zum Standard. Mehre tausend, teils kostenlose Programme finden sich im App Store und erweitern das iPhone schier unendlich.

Am 28.08.2008 wurde MacOS X 10.6 Snow Leopard der Öffentlichkeit vorgestellt. Inzwischen installiert stellt man schnell fest das sich optisch im Vergleich zur Vorgängerversion so gut wie nichts getan hat. Unter der Oberfläche ist jedoch einiges neuer was sich auch in einer erheblichen Steigerung der Performance bemerkbar macht.

MacOS X 10.6 unterstützt die bekannte Power-PC-Architektur nicht mehr wie ehemals die Unterstützung für MacOS 9 eingestellt wurde. Wer Snow-Leopard sinnvoll einsetzen möchte benötigt dazu heute auch einen halbwegs aktuellen Macintosh.

Umfassend neu ist die 64-Bit-Unterstützung mit der Multi-Core-Prozessoren besser genutzt werden sollen. Laut Apple sollen die Anwender von MacOS X 10.6 durch Verbesserungen wie einem reaktionsschnellern Finder, einer schnelleren Mail-Applikation, einer Exchange-Unterstützung und verbessertem JavaScript-Code deutlich profitieren.

Mit Quicktime X soll ein verbessertes Multimedia-Tool auf dem Mac angekommen sein. Offensichtlich fehlen Quicktime X aber noch ein "paar" Funktionalitäten von Quicktime 7 so das man im Moment dazu kaum etwas schreiben kann.


BackHoch

2008

Apple stellt das MacBook Air vor und legt den Grundstein für eine neue Geräte Kategorie.

2010

2010 und 2011 haben die iPads Einzug in die Wohnstuben gehalten. Dünne Tablets mit Dual-Core A5 Chip und bis zu 10 Stunden Batterie-Laufzeit, einer sehr einfachen Handhabung scheinen der Renner dieser Zeit zu sein. Nie war es einfacher und Bequemer ein elektronisches Buch zu lesen oder im Internet zu surfen.

Mac OS X 10.7 Lion ist der nächste konsequente Schritt in die Zukunft und bringt für den Anwender deutliche Verbesserungen bei gleichzeitiger Anpassung an iOS.

Es ist schade das einige Dinge die bereits in Snow Leopard vorhanden waren in Lion wieder verschwunden sind oder nur auf Umwegen wieder Verfügbar gemacht werden können.

Unschön ist die Oma-Tischdecke des Anmeldebildschirms und das Grau-in-Grau der Apple Software, insbesondere bei iTunes. Etwas "Farbe" könnte an einigen Stellen die Übersichtlichkeit deutlich verbessern.

Das sortieren der Programme im Launchpad ist eine Farce genau wie das Fehlen einer Anzeige auf welchem der vier Schreibtische man sich gerade befindet.

Das einige Programme nicht mehr laufen und ein Update benötigen ist zu verkraften

Viele andere Dinge sind jedoch perfekt gelöst und sind Mac-Like intuitiv benutzbar.

2011

Die iCloud löst als Speicherplatz im Internet .mac bzw. MobileMe ab und bringt dem Anwender eine leichtere Synchronisation seiner Daten zwischen Stationären und Mobilen Geräten aus dem Hause Apple.

2012

Wer war der Mann, der das Leben vieler computerbegeisterter Menschen verändert und eine neue Ära des Computerzeitalters eingeläutet hat? Die Doku blickt auf das Leben des Visionärs Steve Jobs.

Unbedingt ansehen: Die Apple-Story - N24 Dokumentation

Neben neuen MacBook Air-, MacBook Pro-Modellen mit Retina Display, der Thunderbold-Schnittstelle und USB 3.0 hat das Jahr 2012 dem Anwender auch Mac OS X 10.8 Mountain Lion gebracht. Der Haken daran, Mountain Lion läuft nicht mehr auf jedem beliebigen Mac. Ein Intel Mac ab 2007 wird vorausgesetzt.

Ende 2012 stellt Apple neue Notebook- und Desktop Modelle vor.

Das Schlagwort ist "Retina-Display" und bringt bei einer 15,4" Bilddiagonale 220 dpi oder in Pixel ausgedrückt 2880 × 1800 Pixel hervor. Das ist eine deutlich höhere Auflösung als vorher, aber meiner Meinung nach mit zu viel Wind. Thunderbold- und USB 3 - Schnittstellen haben auch ihren Weg in die aktuellen Mac-Modelle gefunden, mit dem kleinen Nachteil das Firewire-Schnittstellen und optische Laufwerke komplett fehlen.

Den in den 21,5" iMacs fest vorinstallierten nur schwer selbst zu erweiternde Arbeitsspeicher betrachte ich eher als einen technischen Rückschritt. Für quasi "nur" einen dünneren und etwas schnelleren iMac ist das kaum akzeptabel.

Der Verzicht auf ein optisches Laufwerk wäre akzeptabel wenn ALLE Software über das Internet beziehbar und installierbar wäre. So weit ist es aber noch lange nicht.


BackHoch

2013

Seit Januar verkauft Apple das iPad auch mit 128 GB Speicherkapazität. Ein paar Tage später wird der Verkauf des bekannten Mac Pro in Europa eingestellt weil die EU sich darüber aufregt das man in einem geschlossenen Computer-Gehäuse in sich drehende Lüfterflügel fassen könnte.

Im Mai 2013 wird im Apple App Store die 50 Milliarden Download Marke geknackt.

Im Juni 2013 erscheint iOS 7 auf der WWDC. Apple gewährt einen ersten Blick auf den neuen runden Mac Pro 2013, das neue MacBook Air und iWork für die iCloud und Mac OS X 10.9 Mavericks.

Im September 2013 stellt Apple das iPhone 5s und 5c vor.

Der Oktober bringt Mac OS X 10.9 Mavericks - wie bei jeder Erstausgabe hätte man auch hier am besten die Finger davon gelassen. Apple kappt die lokale Synchronisation zwischen Mac OS X und iOS-Geräten. Fortan soll das ausschließlich über die Apple iCloud laufen. Mavericks ist ein kostenloses Update, ein hoher Preis bedenkt man das jedes deutlich billigere Android Smart Phone lokal zu Hause mit dem Computer synchronisiert werden kann - ohne Umweg der persönlichen Daten über einen US-Server.

Apple stellt nach einigen Jahren im November 2013 eine aktualisierte Version von iWorks vor. Mit weniger Funktionalität. Es gibt massive Beschwerden der Anwender.

Am 19. Dezember 2013 startet der offizielle Verkauf des runden Mac Pro 2013.


BackHoch

2014

Für professionelle Anwender gibt es kaum etwas über das ich am Ende des Jahres 2014 schreiben könnte. Erwähnenswert halte ich den neuen Mac Pro - intern aber kaum Aufrüstbar und damit letztendlich zu teuer.

Der 27 " iMac 2014 mit 5K-Display ist sicher eine Leistung, aber auch nicht mehr als eine Produktpflege, daran ändert auch eine Intel i5-CPU mit 3,5 GHz wenig. Leistungsstarke CPUs gibt es gegen Aufpreis.

Die Innovation ist "5 mm flacher", genau wie das Design von Yosemite.

Es gibt auch keinen neuen Mac mini in diesem Sinn, sondern auch lediglich eine Produktpflege. Gegen das vorherige Modell schlecht bis gar nicht zu erweitern. Einzig das MacBook Pro mit Retina Display mit schnelleren Prozessoren und einem niedrigeren Preis finde ich interessant.

Mit iPhone und iPad wird Geld verdient..


BackHoch

2015

im Januar erschien das iPhone 6 und iPhone 6 Plus - ohne SIM-Karte so wie iOS 8.1.3. Für den Mac erschien OS X 10.10.2 - das mich als langjährigen Anwender nicht vom Hocker gerissen hat.

Auf der ersten Keynote im März 2015 kündigt Apple gleich zahlreiche neue Produkte an, die ganz großen Highlights sehe ich leider nicht. Das neue MacBook Pro mit Force Touch Trackpad scheint aus dem üblichen heraus zu ragen. Neu ist iOS 8.2 mit der App für die Apple Watch.

Der April bringt neben der Apple Watch, dem ultradünnen MacBook mit Retina-Display auch das iOS 8.3 so wie Mac OS X 10.10.3 mit der in einer weit weit entfernten Galaxis angekündigten Fotos-App.

Der Mai bringt das MacBook Pro mit 15" Display und eingebautem Force Touch Trackpad. Apple stellt einen günstigeren, in der Leistung kleineren iMac mit 5K-Display und ein neues Lightning-Dock vor. Im Rahmen der WWDC im Juni werden Betas von iOS 9, El Capitan und watchOS 2 verteilt. Mac OS X 10.10.4 wird verfügbar.

Im Sommer erscheint iOS 8.4.1 und Mac OS X 10.10.5.

Im September passiert wieder nur genau das mit dem Geld verdient wird, das neue iPhone 6s und iPhone 6s Plus, das iPad mini 4 und die Apple Watch Sport in Gold und Rosegold, so wie auch die passenden Betriebssysteme für iOS und Apple Watch.

Beinahe als Randerscheinung veröffentlicht Apple Mac OS X 10.11 El Capitain..

Apple veröffentlicht im Oktober das Apple TV 4 und deutlich überteuerte neue Eingabegeräte für den Mac. Ein kleiner iMac mit Retina-Display soll die Mac-Gemeine wach halten. Der Hit ist jedoch das 15 Euro teuere, von jeder Innovation befreite, Armschleifchen für die Apple TV Fernbedienung...

Das iPad Pro, der Apple Pencil und das Smart Keyboard spricht im November kreative Zielgruppen an, weniger den Consumer. Etwas spät erscheint das "neue" magnetische Ladedock für die Apple Watch, zumindest läd es induktiv wie andere Geräte von anderen Hersteller das bereits deutlich länger auch tun.



BackHoch

2016

Gegründet am 01.04.1976 - hat Apple im Mai seinen 40. Geburtstag.
War ein Tag wie jeder andere auch, nichts neues.

Für die seit 2013 vergessene Produktline "Airport Basis Stationen" hat der Hersteller im April das AirPort Base Station Firmware Update 7.6.7 für die Basen AirPort Extreme, AirPort Time Capsule und AirPort Express bereit gestellt. Das Update behebt einen alten Fehler, bei dem es zu Problemen mit der Kommunikation zwischen Teilnehmern im gleichen Netzwerk kommen konnte.

Zur WWDC 2016 am 09.06.2016 - inkl. Keynote, MacOS X wird in macOS - zum Erscheinungstermin von macOS Sierra umbenannt. Siri ist für den Mac angekündigt. Keine Ankündigung neuer oder verbesserter Mac Hardware.

Es gibt nichts erwähenswertes das für einen Mac Pro Anwender interessant wäre.

Siri auf dem Mac ist .. naja, es kann zwar Programme starten. Aber nicht mal beenden. Vielleicht erklärt mir mal jemand diese Logik. Der Funktionsumfang ist erschreckend gering, das geht über dem Tellerrand bedeutet besser.

HomeKit - Lampen einschalten - RGB Lampen in der Farbe zu steuern - totale Fehlanzeige.
Die Ignoranz des Herstellers eigene Produkte inovativ funktionell ausgereift zu gestalten ist frappierend.

Für die Angekündigten neuen MacBook (Pro) Modelle bin ich nicht die Zielgruppe, Arbeitsspeicher nicht nachträglich Aufrüstbar, fest verlötet genau wie die interne SSD. Ausschliesslich USB-C Schnittstellen. Kein MagSafe und für jedes bereits vorhandene Gerät braucht es einen hässlichen und teueren Adapter. Laut iFixit sind die Geräte kaum reparierbar. Das kann ich nicht gebrauchen und spare mir daher jedes weitere Wort darüber und viel Geld.

Dafür ist die Modellreihe 2016 die erste welche die Touchbar enthält. Lenkt ein bischen von den wichtigen Problemem ab. 2017 werden die nächsten MacBook Modelle mit Touchbar ausgestattet.

Apple veröffentlichet in diesem Jahr erstaunlicherweise noch ein Firmware-Update für die Time Capsule, Airport Extreme und Airport Express Basisstationen. Das Update behebt einen Fehler im Zusammenhang mit dem Fernzugriff wenn Back to My Mac verwendet wird.
Verbesserungen, nachrüsten oder Verbessern von Funktionen, reines Wunschdenken.


BackHoch

2017

Bei "2017" steht anfang diesen Jahres nicht viel weil es einfach für Pro-Anwender absolut nichts gibt über das man schreiben könnte. Touchbar vielleicht!?

Neben undurchsichtigen Bemerkungen des Managements in ausgesuchter Fachpresse, die ich persönlich und allgemein als "komprimierte warme Luft" bezeichnen würde, gibt es eben absolut nichts zu berichten.

Der Mac Pro - seit 2013 nicht angefasst, inzwischen gibt es dafür einen leichten Speedbump bei gleichem Preis. Der Mac mini - unverändert und seit 2016 nicht angefasst. Airport Basen - ein absoluter technischer Stillstand.

Das 2016 vorgestellte aktuelle MacBook Pro scheint auch nicht so der Renner zu sein.
Ich kenne viele Mac-Nutzer - persönlich aber keinen der eins besitzt. Auch nicht das kleinere 13" Modell.

Erwähenswert ist vielleicht das einige nahmhafte Mitarbeiter 2017 das Unternehmen verlassen haben.
Aus langjährigen Erfahrungen in verschiedenen Unternehmen kann ich nur sagen, das macht man in der Hauptsache dann wenn man persönlich mit dem Umfeld und den vorgegeben Möglichkeiten oder der Marschrichtung nicht zufrieden ist.

Zumindest nicht wenn man Rückgrat besitzt.

Es wurde ein iMac-Pro angekündigt. Technisch absolut lesenswert - jedoch mitte September noch nicht zum Anfassen oder ausprobieren. Warten ist angesagt.

Es gibt mit den iMac Modellen MNE92LL/A - 3.4 GHz, MNEA2LL/A - 3.5 GHz und MNED2LL/A - 3.8 GHz neue überarbeitete iMacs - allesamt im bekannten 5 mm dünnen Gehäuse dem die wertige Haptik der 2011er Modelle fehlt. Das neue Magic Keyboard ist Beispielhaft für "fasst sich billig" an. Leider hat man es noch immer nicht geschaft die Tasten im Hintergrund zu beleuchten oder das sich die Tastatur wie andere auch, mit mehreren Geräten verbinden lässt - so ganz ohne Ab- und Anmelden. Die Magic Mouse 2 ist - immer hin auch aufladbar - dennoch ein besonderes Wunderwerk der Appleschen Designer Schwerkraft.

Bin gespannt wann die ersten Landwirte ihre Kühe auf den Rücken legen das sie fressen..!?
Hoffentlich baut Apple kein Elektro-Auto..

Der iMac Pro kann ab mitte Dezember 2017 vorbestellt werden.

Der iMac Pro ist auf den Profi-Bereich ausgerichtet und ist kein Consumer Mac. Für ein Einstiegsmodell legt man rund 5000 Euro an, für ein HighEnd Modell 15.500 Euro. Damit katapultiert Apple diesen iMac als den teuersten Mac aller Zeit auf den Markt.

Die technischen Daten sind beeindruckend, ob das die Tatsache der quasi nicht Aufrüstbarkeit durch den Benutzer aufwiegt wird sich zeigen. So gibt es z.B keine Klappe um Speicher hinzuzufügen. Genau so wenig können keine interne Komponenten wie z.B CPU und Grafik ausgetauscht werden. Selbst zum erweitern des Arbeitsspeichers darf man das teuere Gerät beim ASP abgeben.

Der iMac Pro besitzt gleich vier USB-C Schnittstellen (Thunderbolt 3), Thunderbolt 2, HDMI, DVI, VGA sind hier jedoch auch nur über zusätzliche extra zu kaufende Adapter möglich. Aber vielleicht gibt es die ja dann wenigstens auch in Space Grau, so das der sonst weiße Mist nicht so auffällt wenn er hinten am streng gepflegten Designer-iMac heraus hängt..


BackHoch

2018

Der iMacPro ist seit ungefähr 180 Tagen verfügbar, man kann - falls man das möchte - dieses recht teuere recht schwer nachrüstbare Gerät kaufen. Gedacht ist diese leistungsstarke Maschine nach wie vor nicht für den Consumer, sondern für Pro-Geldbeutel.

MacOS X, vor einer ganzen weile schon Marketingtechnisch erneut zu macOS gekürt, wird in 2018 rein rechnerisch älter als das ursprüngliche Mac OS. Das ist sicher nicht wirklich etwas neues, zeigt aber wie klein die Welt sein kann. Das neue Filesystem APFS gibt es nach wie vor nicht für den billigen SSD Ersatz mit dem Namen FusionDrive.

Die letzte Aktualisierung der Mac Hardware:

iMac: vor über einem Jahr
MacBook Air: vor über einem Jahr
MacBook Pro: vor über einem Jahr
Mac Pro: vor vier Jahren und 3 Monaten
Mac Mini: vor 3 Jahren und 6 Monaten

Auch nicht wirklich überraschend im Mai - die Einstellung der ansonsten ziemlich guten Airport Produktreihe - nach dem sich mehrere Jahre bei deren Weiterentwicklung absolut nichts getan hat.

Neben der iPhone-Akku Geschichte, der schlechten Tastatur an neuen MBPs, welche bereits mehrere Sammelklagen hinter sich herzieht, fällt mir ehrlich gesagt bis heute kaum etwas positives ein das mich als alter Apple-Freak wirklich aus dem Stuhl gerissen hätte.

Eine Empfehlung könnte noch die ausstehene Anpassung des Mac App Store an sein iOS-Pedant sein. Der iOS App Store ist - ganz besonders seit er aus iTunes ausgelagert wurde - weder hilfreich noch übersichtlich, was letztendlich aber nichts mit dem Alter der Nutzer zu tun hat. Offensichtlich soll jetzt diese phantastic amazing Qualität auch für den Mac App Store übernommen werden...

Hier folgt die Qualität der Software der noch frischen Spur der Hardware im Schnee. Für den im Frühjahr vorgestellten HomePod mit vielen Versprechungen oder andere iOS-nice-to-have-Dinge fühle ich mich nicht (mehr) angesprochen.

Am 30.10.2018 hat Apple endlich einen innen überarbeiteten Mac mini vorgestellt. Wirklich neu daran ist die Gehäusefarbe und der T2-Chip für Sicherheitsfunktionen. Der Rest ist und bleibt wie er ist und entspricht einem Speedbump.

Analog dazu das 2018er Model des MacBook Air.

Mit dem zuvor zu Verfügung gestellten macOS Mojave bewahrheitet sich leider meine Befürchtung das der Mac App Store - nicht nur um 11 Kategorieren verkleinert - auch noch deutlich unübersichtlicher und vollkommen mit Werbung überfrachtet ist - und sich damit dem deutlich schlechten Beispiel des iOS Store zu 100 % angepasst hat. Such mal "Updates" auf dem iPhone..

Leute, wenn ihr euere Kunden veraschen wollt, dann benutzt sie nicht vorher noch als billige Beta-Tester mit deutlich erhöhtem - Bello such das Stöckchen-Faktor. Ich bleibe daher bei meiner Meinung das man besser beraten und besser bedient ist bei einem Entwickler direkt zu kaufen.


BackHoch

2019

Am 18.03.2019 wurden neue Modelle des iPad Air und des iPad mini vorgestellt, am 19.03.2019 ein mit einem Speedbump versehener iMac. Am 20.03.2019 wurden AirPods der zweiten Generation vorgestellt.

Die offiziell ausgegebene Devise für 2019 lautet "Service".

Ziemlich rasch stellt man fest was damit wirklich gemeint ist, kein verbesserter Service in Form von Reparaturen oder vielleicht gar verbesserten Dienstleisungen, sondern die Vorbereitung für diverse Abo-Modelle, also neue "Bezahlservices" wie "Arcade", "Apple TV+", "AppleNews+" so wie eine Haus eigene Kreditkarte. Da "Ping" schon mal so eine glorreiche Idee war bin ich noch nicht mal auf die Inhalte dieser "Services" gespannt.

Am 21.05.2019 stellt Apple eine neue Generation des MacBook Pro vor. Zwar optional mit einer 8-Kern CPU, allerdings leider weiterhin mit der anfälligen Tastatur. So ist festzustellen das "Service" ziemlich sicher nicht gemeint war. Drei Gerätegenerationen mit einer derart anfälligen Tastatur sind absolut Arrogant und damit Rekordverdächtig.

28.05.2019, Apple stellt die siebte Generation des iPod Touch vor. Damit auch zeitgleich den letzten iPod. Kaum ein Vergleich zum Classic iPod der jung bis alt noch heute begeistert.

Juni 2019, Sir Ive gibt seinen Rücktritt bekannt. Der langjährige Chef-Designer verlässt Apple. Die Hoffnung stirbt zuletzt, so wird vielleicht weniger auch mal wieder mehr.

Im Juli gibt es MBPs mit einem weitergehenden Update. MacBook Air erhält ein TrueTone-Display. Das MBP 13“ wird mit verbesserter Hardware ausgestattet. MB 12“ und MBP ohne Touch Bar verschwinden ohne Nachhall aus dem Angebot.

Der September bringt den willigen Käufern das iPhone 11, iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max welche sich im Prinzip nur durch die verbauten Kameras und in der Hauptsach durch den heftig aufsteigenden Preis unterscheiden. Weiterhin die Apple Watch 5 mit der Möglichkeit eines Always-On-Bildschirms und ein neues 10,2" Einsteiger iPad.

macOS Catalina erscheint am 08.10.2019, wie angegekündigt das Ende aller 32-Bit Programme und inkl. keiner eigenen Lösung die den Anwender ältere Programme weiter nutzen lässt. Alte Bärte schneiden kann mal gut sein, wenn Entwickler fristen verschlafen ist das weniger gut, letztendlich bleibt der Anwender der gekniffene. Wie lange solche Spielchen noch funktionieren können liegt nur am Anwender.

Am 13.11.2019 erscheint das MacBook Pro 16“ mit einer neuen, anderen, besseren Tastatur. Mit klassisch einen Schritt vor und zwei Schritten Rückwärts ist das neue Gerät jetzt tatsächlich wegen der neuen Tastatur einen Hauch dicker - was wohl niemanden wirklich stört. Dafür erhält das Gerät nur 3 Tage nach Verkaufsstart wie alle seine Vorgänger weiterhin eine Reparaturnote von nur 1-2 bei z.B iFixit was für ein irreparables Gerät steht. Für den mächtigen Preis finde ich das zu dünn..

Ab dem 10.12.2019 kann der neue Mac Pro bestellt werden, in einer möglichen Vollausstattung zum Preis eines Oberklassefahrzeugs. Das dürfte dem damit angesprochenen Kundenkreis aber ziemlich Egal sein. Erwähnenswert ist auf jeden Fall das dieser MacPro bei iFixit eine Reparaturnote von 9 bis 10 erhalten hat. Es ist seit mehreren Jahren der erste Mac der komplett durch den Besitzer zerleg- und erweiterbar ist.

2019 - das Jahr mit sehr deutlicher Kritik an Apple. Angefangen mit Hardware-Problemen, einschliesslich MacBook-Tastaturen, dem Flexgate oder zündelfreudigen Akkus. Nicht gezählt die Fehler in iOS 13 oder mehrfachen Sichereitslücken in z.B FaceTime, iMessage oder aber auch der Kleinigkeit dass auf allen iPhone-Modellen von 2011 bis 2017 eine nicht korrigierbare Sicherheitslücke besteht.

Wüsste man jetzt nur nicht das es schon mal besser war und auch vor allem auch besser geht..


BackHoch

2020

Im März bessert Apple das MacBook Air 2020 auf und verkauft dieses Gerät mit der neuen "Magic" Scherenmechanik-Tastatur. Es gibt keine "Touch Bar" und weiterhin sind Hardware-Funktionstasten genau wie der Fingerabdruckscanner vorhanden wie aus 2018 bekannt. Damit nichts neues.

Weiterhin gibt keine "Touch Bar" und Hardware-Funktionstasten genau so wie der Fingerabdruckscanner bereits aus 2018 bekannt vorhanden ist.

Es gibt mehr Speicher ab Werk und Core i CPUs der 10.ten Generation. Arbeitsspeicher und SSD sind fest verlötet, nachträgliches Aufrüsten ist nicht möglich, was so ein Gerät ohne Anstengung in das Regal der irreparablen Notebooks stellt.

Beim zeitgleich päsentiertem neuen Mac mini Modell hat sich der Speicherplatz ab Werk verdoppelt. 8 GB 2666 MHz DDR4 SO‑DIMM Arbeitspeicher. Optional mit 16 GB, 32 GB oder 64 GB erhältlich.

Am 04.05.2020 stellt ein aufgewertetes 13" MacBook Pro vor.

Mit einer besseren Tastastur und schnelleren CPUs will Apple mit dem kleinen "Pro" punkten. Das nun auch hier nach nur 3 Jahren verbaute "Magic Keyboard" mit neuer Scherenmechanik mit größerem Tastenhub, einer richtigen Esc-Taste ist eine deutliche Verbesserung. Vielen Dank "Magic Tim"

Im teueren Modell kommen Intel Quad-Core-CPUs der 10. Generation zum Einsatz. Nur hier gibt es auch vier USB C Anschlüsse. Einsteigermodelle gibt es weiterhin nur mit zwei USB C Ports und hier bleibt es auch bei den deutlich älteren CPUs der 8.Generation. Die Grafik in diesem Modellen besteht aus der integrierten Iris-Grafik und unterstützt das Apple 6K Pro Display XDR in voller Auflösung. Den Speicherplatz der SSD hat Apple verdoppelt, das Einstiegsmodell besitzt 256 GB. Optional lassen sich SSDs bis hin zu 4 TByte per BTO bestellen.

Auch gleich hier der Hinweis das ein nachträglicher Tausch der SSD weiterhin nicht möglich ist.

ARM dran oder Bein ab..

Am 22 Juni kündigt Apple macOS "Big Sur" bei gleichzeitigem Umstieg auf ARM-CPUs an. "Apple Silikon" ist das neue Schlagwort. Wirklicher Hintergrund wohl eher die überteuertern Intel-CPUs mit all ihren Produktionsfehlern die jeder Hardwarehersteller mit Microcode umschiffen darf. Ein weiterer Punkt ist das man im zusammenspiel mit dem T2 endlich machen kann was man will und auch nur ein einziges Security-System zu programieren braucht. Das spart ja viel Aufwand.

Zur Beruhigung der Gemüter soll die Mac Intel-Linie für lediglich zwei Jahre weitergeführt werden. Es dürfte aber eher kein "gut will" im Namen der Kunden sein, sondern eher die Zeit die der Konzern braucht um alle Modelle auf die eigenen CPUs umzustellen. Wie das laufen könnte findet sich unter 2005 weiter oben. Wirklich gespannt sind wir aber darauf wie viele interne Fehler so ein Stück "Apple Silikon" haben wird. Allerdings wird man solche Kleinigkeiten ja nicht mehr unbedingt erfahren.

Was ich persönlich von Big Sur bisher an marketingtechnischer Oberflächenschminke und Beta gesehen habe reicht mir als langjähriger Crack nicht aus um auch nur einen Milimeter euphorisch zu werden, es erinnert mich eher an eine ziemlich frische, abgespeckte und absolut vereinfachte Linux UI. Daran ändern auch abgerundete Ecken nichts, denn die hatten wir vor 20 Jahren auch schon mal.

Ich bin eher auf die inneren Werte neuer ARM-Hardware gespannt.

Wer über ARM, deren Performance heftig spekulieren mag dem sei mac-tv.de wärmstens empfohlen.

Am 10.11.2020 stellte Apple genau drei Mac Modelle mit eigener CPU vor.

Während es früher an einem "Dienstag" bei Apple echt geile Sachen gab und "One more thing" tatsächlich auch ein echt innovativer Hardwarekracher war, zeigte sich diese Präsentation eher als eine langatmige Werbesendung in eigener Sache. Steril, Clean, Künstlich und Beispiellos.

Im einzelnen wurde ein vom Design her unverändertes MacBook Air 13" mit Retina-Display, ein 13" MacBook Pro und ein wenig veränderter Mac mini vorgestellt. Es wäre an dieser Stelle schon auch die Zeit gewesen für eine Anpassung des seit Jahren altbackenen Designs. Vor allem aber der technisch überfälligen 720p Facetime Kamera mit der die noch immer geneigte Kundschaft gequält wird.

Vielleicht lässt man auch einfach die Finger von einem Modell der ersten Generation.

Jeder der vorgestellen Macs basiert auf dem neuen Apple M1 Chip. Dieser Prozessor besitzt vier Kerne die sich in Performance- und Energiesparkerne verteilen. Mit jetzt sechs- bis acht- Kernen befindet sich die GPU mit auf dem SoC, inkl. Secure Enclave und benutzt das gleiche RAM wie auch die CPU. Das genau ist die Basis für die 2.5 bis 5-fache Leistungsteigerung die der Hersteller für diese neuen Geräte angibt. Ein weiterer Stichpunkt der zur Leistungsteigerung beiträgt ist eine Neural Engine, die Berechnungen mit künstlicher Intelligenz beflügelt. Die neuen Macs besitzen USB 4.0, mit Thunderbolt 3 (40 GBit/s). Ob die Geschwindigkeit wirklich so sein wird werden spezifische Tests zeigen müssen.

Ein äusserst fader Beigeschmack ist die Tatsache das der M1 nur maximal 16 GB RAM adressieren kann. Weitere Limitierungen, die rein aus der Beschreibung heraus so erst mal gar nicht auffallen, gibt es bei den Thunderbold-Schnittstellen, es sind immer nur genau zwei an Bord. Auch Limitiert ist die Anzahl der extern anschliessbaren Displays bzw. externer Grafik-Erweiterungen.

Extrem auffällig und durch die neue SoC Technik bestimmt sind die vom Hersteller angegeben Akkulaufzeiten. So gibt Apple die Akkulaufzeit des MacBook Air mit 18 Stunden, die des MacBook Pro mit 20 Stunden an. HP gibt übrigens für seine neuen Notebooks mit Intel Chip eine Batterielaufzeit von bis zu 24 Stunden an.

Apple muss sich die Frage gefallen lassen für welchen Kundenkreis die beiden sich technisch nur marginal unterscheidenden Mac Books den eigentlich gedacht sind. Unterschiede bestehen in Hauptsache in der sicher grandiosen Lüfterlosigkeit des Mac Book Air und der Batterielaufzeit so wie einer etwas höheren Leistung beim MacBook Pro.

Auch der der neue Mac mini kann nur bis zu 16 GByte RAM adressieren.

Alle diese Einsteiger-Macs sind sofort bestellbar, aber genau wie ihre Vorgänger im Nachgang nicht mehr nachträglich Aufrüstbar. Was die Reparaturfähigkeit betrifft wird das sicherlich kaum besser als bei ihren Vorgängermodellen sein. Hier darf man auf die noch ausstehenden Tear-Downs bei iFixit und den anschliessend vergebenen Reparaturnoten warten.

Mac mini und das MBP werden vorerst weiterhin auch mit Intel-CPUs angeboten.

Wesentlich spannendere Frage wirft die eigene genutzte Software auf die nicht von Apple stammt. Wie schnell werden Software-Entwickler ihre Programme nativ auf die neue Plattform und Big Sur umsetzen oder zumindest dafür sorgen das sie den neuen Standard mit dem Namen Universal 2 benutzen.

Musiker sollten sich hier vor dem Umstieg genau erkundigen. Wer Big Sur installiert sollte vorher wissen das dieses OS jede beliebige Firewall für seine eigenen Dienste umgeht. Das macht den Mac für Apple vollkommen offen und manipulierbar.

Um für ältere Anwendungen einen relativ reibungslosen Übergang zu schaffen hat Apple mit Rosetta 2 eine Laufzeitumgebung geschaffen. Man darf sich aber leider nicht darauf verlassen das es diese Unterstützung in 2 Jahren auch noch gibt. Von älteren Programmen denen die Ehre einer Anpassung nicht zugestanden wird darf man sich daher jetzt direkt verabschieden.

Wer Windows auf so einem Mac braucht sollte auch ziemlich genau hin schauen.

Müsste ich als Mac-Profi ein Fazit treffen und mich jetzt hier und heute entscheiden würde ich sagen das 2020 ein nettes Jahr war, aber nicht mehr und nicht weniger und es ist auch kein Jahr in dem ich einen neuen Mac einer neuen Hardwaregeneration anschaffen muss. Das warten auf mindestes die zweite Generation lohnt sich hier eher. Den ab der zweiten oder gar dritten Generation sind die Geräte der Erfahrung nach meistens schon wesentlich besser Ausgestattet und dann auch das Wort "Pro" wirklich wert.

2021

Nach dem es nun drei ARM-Macs zu kaufen gibt von denen das MacBook Air und das 13" MacBook Pro Leistungstechnisch auch noch recht gleich sind, Ausnahme ist ein Mac mini, ist die Fehlerqoute bei dem einzig darauf laufenen Big Sur deutlich höher als bei allen anderen macOS-Versionen früher.

Big Sur stürzt bei einer erneuten Installation ab wenn nicht genügend freier Speicherpatz vorhanden ist, es gibt personalisierungsprobleme und die Liste lies sich über Ladeprobleme und andere "Kleinigkeiten" lange fortsetzen.

Über Dinge die nicht mehr vorhanden sind oder nicht funktionieren wollen wir erst gar nicht reden.

Seit Anfang Januar ist keine Woche vergangen bei der nicht bei Heisse, MacRumors, AppleInsider, MacWorld oder sonst wo ein neues fettes Problem mit der neuen Hard- oder Software angeprangert wurde. Lässt sich dort jederzeit nachlesen.

Anscheinend ist das die neue Zukunft bei Apple.

Am 20.04.2021 präsentiert Apple einen 24" iMac in sieben Farben. Neu daran ist das dieser Consumer iMac mit M1 Apple SoC ausgestattet ist und ein 4,5K "Retina" Display besitzt das es auf eine Auflösung von 4480 x 2520 und damit 11,3 Millionen Pixel bringt. Neu daran ist auch das bei diesem Gerät für eine bei allen anderen Herstellern als Standard geltende 1 GB Ethernet-Schnittstelle bei Apple extra zugezahlt wird.

Das Gehäusedesign ist dem Pro XDR Display nachempfunden und 11,5 Millimeter dick, lässt sich wie gewohnt neigen, aber auch nicht wie gehABT in der Höhe verstellen. Der iMac besitzt zwei interne Lüfter und ein verbessertes Lautsprechersystem mit insgesamt 6 Lautsprechern. Eine neue Tastatur in Gehäusefarbe enthält zusätzlich und nicht allen Ausführungen einen Touch-ID Sensor zum Entsperren. Maus oder TrackPad haben ebenfalls die Farbe des iMacs und TouchID funktioniert nur mit dem M1.

Lange Überfällig war eine 1080p-Kamera mit Bildverbesserung und Enhanced Dynamic Range.

Die Leistungsdaten sind nicht anders als bei den bereits vorhandenen M1 Books. Daher kann man sich die Umschreibung schenken. Es gibt Modelle mit sieben Grafikkernen und solche mit acht Kernen, alle iMac besitzen gemeinsam acht CPU Kerne. Absolut nichts ichts neues sind minimalistische 8 GByte RAM und eine 256 GByte SSD als Standard. Aufrüsten ist nicht vorgesehen.

Wer gerne mehr hätte greift kräftig in die Geldbörse. Eine Entscheidung dafür oder dagegen sollte vor einem kauf weise getroffen werden denn nachträglich aufrüsten oder SSD vergrössern ist wie gehabt nicht drin.

Neu sind auch nicht die "neuen" Farben weil selbst das keine geniale Weltneuheit ist sondern nur die zweite Auflage einer bereits mit dem iMac G3 verkauften Idee von Steve Jobs.

Gleichzeitig wird ein Apple TV 4K in neuer Auflage präsentiert, bei altem Gehäuse ist Apples A12 SoC und eine veränderte Fernbedienung so wie der WiFi-6-Standard und HDMI 2.1 wirklich neu. Der leistungsfähigere Chip soll laut Apple eine flüssigere Videowiedergabe mit Unterstützung für HDR- und Dolby-Vision-Videos in hoher Bildfrequenz sicherstellen.

Neu vorgestellt wurde auch das Pad Pro mit M1 SoC, tatsächlich jetzt mit einer Thunderbolt Schnittstelle und als erstes Gerät mit einem LED-Display. Ein Modell mit 11" und ein Modell in 12,9" Format stehen zu Verfügung.

Als Neuheit gibt es ab jetzt noch die "AirTags".
Sicherlich von der Sache her nicht nicht schlecht, aber die Idee hatten andere vor Jahren vor Apple auch schon.




BackHoch


Counter


Sonstiges

Play Asteroids HTML5 Demo Seti@Home Powered by MacOS X iTunes Musik Store

News Feed

  • RSS FAQ News
  • RSS Hardware News